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    <title>Lagebild KI Schweiz – InnoSmith</title>
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    <description>Gegen Ende jedes Monats die wichtigsten Entwicklungen zu KI: was passiert ist, was es für KMU, Treuhand- und Finanzdienstleister sowie Verwaltungen bedeutet, mit Quellen. Von Anthony Smith.</description>
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      <title>KI ist verbreitet – verankert ist sie selten</title>
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      <pubDate>Sun, 27 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
      <description>Fünf Entwicklungen aus dem September 2026, ausgewählt aus Schweizer und internationalen Fachmedien. Zu jedem Punkt: was passiert ist, was es für KMU, Treuhand- und Finanzdienstleister sowie Verwaltungen bedeutet, und die Quellen im Original.

Angefangen haben viele, angekommen sind wenige: Der Engpass ist nicht der Zugang zu KI, sondern ihre Verankerung in den Abläufen. ICTjournal nennt eine Ursache: KI wird an ein abgetrenntes Kompetenzzentrum ausgelagert, statt bei den Fachleuten zu entstehen, die die Arbeit kennen. Wer weiterkommen will, beginnt bei einem Ablauf, nicht bei einem Werkzeug.

KI kommt in die Software, die KMU schon haben: Für KMU verschiebt sich die Frage von «welches KI-Werkzeug» zu «was kann unsere Software schon, und wer behält die Kontrolle». Wo ein Agent bucht, braucht es Regeln, wer freigibt und wer prüft – auch wenn der Hersteller die KI liefert. Die endgültige Verantwortung, sagt auch Bexio, bleibt beim Menschen.

Die öffentliche Hand baut eigene KI: Souveränität heisst in der Verwaltung zweigleisig fahren: Microsoft 365 als Standard, eigene Lösungen dort, wo Daten besonders schützenswert sind. Das Muster taugt auch für Kantone, Gemeinden und datensensible Firmen – Vertrauliches auf eigener Infrastruktur, Alltägliches in der Cloud.

Agenten brauchen Grenzen, bevor sie handeln: Die Frage ist nicht mehr, ob Agenten eingesetzt werden, sondern wo ihre Grenze liegt und wer sie zieht. Die Antwort gehört in den Ablauf, nicht in die Anweisung an das Modell. eGovernment schreibt es wörtlich: Die Unterschiede «müssen in der Prozesslogik stehen und dürfen nicht erst aus der Antwort des Modells abgeleitet werden».

KI-Kompetenz wird zur Anforderung: KI-Kenntnisse wandern aus der Informatik in Rechnungswesen, Marketing und Recht. Wer Mitarbeitende nicht schult, bekommt KI trotzdem – nur ohne Regeln. Schulung und Regeln gehören deshalb zusammen.</description>
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