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KI für Treuhand und Finanz

KI für Treuhandbüros, Finanzdienstleister und Finanzabteilungen. Weniger erfassen, mehr prüfen.

Ich baue KI-Lösungen für die Kreditorenbuchhaltung, für die Prüfung von Steuerdokumenten und Kontoblättern, für Kundenstammdaten und Auswertungen. Eine Fachperson gibt frei, was die KI vorschlägt, und vertrauliche Daten bleiben auf Wunsch im Haus.

Anthony Smith in Sakko und hellem Hemd an einem Holztisch, lächelnd, zeigt mit der Hand auf einen aufgeklappten Laptop

01 Worum es geht

Was im Alltag viel Zeit kostet

Im Treuhandbüro kommen die Belege, wann und wie die Mandanten sie schicken: als PDF, als Foto, als Stapel Papier, selten vollständig. Jede Mandantin hat ihre eigene Ablage, und wer in den Ferien vertritt, sucht erst einmal. In der Steuersaison drängen die Fristen, danach folgen die Veranlagungen, die Ziffer für Ziffer mit der eingereichten Erklärung verglichen werden wollen. Und erfahrene Fachleute sind schwer zu finden.

In der Bank steckt viel Arbeit in den Kundendossiers. Zu jeder Kundenbeziehung gehören Abklärungen und eine Dokumentation, die über Jahre aktuell bleiben muss. Ein Kreditantrag bringt Lohnausweise, Abschlüsse und Steuerunterlagen mit, die jemand liest und gegeneinander prüft. Interne Weisungen gibt es viele, und gefunden werden müssen sie in dem Moment, in dem eine Kundin fragt. Die Daten dafür liegen verteilt in mehreren, oft älteren Systemen.

In der Finanzabteilung kommt jeden Monat der Abschluss, mit Kreditoren, Spesen und Abstimmungen, viele davon von Hand. Der Bericht für die Geschäftsleitung entsteht in Excel aus drei oder vier Systemen. Welche Verträge und Abos laufen, weiss oft nur, wer sie bezahlt. Und vor der Revision werden Kontoblätter Seite für Seite durchgegangen.

So verschieden die drei Orte sind, ein grosser Teil der Arbeit ist derselbe: Unterlagen lesen, abgleichen und dokumentieren, mit Daten, die vertraulich sind. Hier kann KI viel abnehmen, unter einer Bedingung, die in der Finanzwelt nicht verhandelbar ist: Jedes Ergebnis muss sich prüfen lassen. Banken nennen Datenschutz und Zweifel an der Korrektheit als grösste Hürden für KI, Finanzabteilungen die Qualität ihrer Daten.

Quellen: EY Bankenbarometer 2026 und BearingPoint, CFO in the age of AI.

Wie ich vorgehe

  1. Den Ablauf an echten Fällen ansehen. Wir wählen den Ablauf, der Ihr Team am meisten Zeit kostet, und sehen ihn uns an echten Unterlagen an, nicht an einer Beschreibung.
  2. Fachsoftware, eigene Lösung oder beides. Viele Buchhaltungen und Fachprogramme bringen inzwischen eigene KI mit. Ob sie genügt, entscheiden die gewünschte Funktion, was sie an Ihren Fällen tatsächlich leistet, der Preis und die Rahmenbedingungen, etwa wohin die Daten gehen. Wo die Fachsoftware genügt, baue ich nichts dazu.
  3. Festlegen, wo die KI läuft. In der Cloud oder auf eigener Hardware: Das entscheiden der Schutzbedarf der Daten und die Vorgaben aus Gesetz, Vertrag und Mandat, die Menge der Dokumente und die laufenden Kosten, die Unabhängigkeit von einem Anbieter und die Qualität, die die Aufgabe verlangt. Wo es passt, sieht ein Modell in der Cloud nur anonymisierte Dokumente.
  4. Die Daten in Ordnung bringen. Viele KI-Vorhaben scheitern nicht am Modell, sondern an den Daten. Doppelte Lieferanten, veraltete Stammdaten und uneinheitliche Ablagen kommen deshalb zuerst auf den Tisch.
  5. Testen, einführen, begleiten. Eine erste Fassung arbeitet mit Ihren Unterlagen, und Ihre Fachleute beurteilen das Ergebnis. Ausgebaut wird erst, wenn es trägt. Anpassungen und Betrieb übernehme ich auf Wunsch im Begleitmandat.

Was Sie davon haben und was es kostet

Ihre Fachleute erfassen weniger und prüfen mehr. Die Maschine liest, gleicht ab und markiert, was nicht passt. Die Fachperson entscheidet das Zweifelhafte und gibt frei. Bei Steuerdokumenten und Kontoblättern steht jeder Befund neben seiner Stelle im Original und lässt sich deshalb rasch nachprüfen. Wo gerechnet wird, rechnet geprüfte Software, nicht das Sprachmodell. Wer was freigegeben hat, bleibt festgehalten, für Mandanten, Revision und Geschäftsleitung.

Dazu kommt, was die meisten Programme gar nicht zeigen: wofür das Geld tatsächlich geht, welche Abos sich bald verlängern und wo eine Lizenz doppelt bezahlt wird.

Der Einstieg ist klein, ein Ablauf, geprüft an echten Fällen. Abgerechnet wird nach Aufwand, mit einem Kostendach, das wir vor Beginn vereinbaren (Konditionen). Laufende Kosten, etwa für einen eigenen Rechner oder für KI-Dienste, stehen im Konzept als eigener Posten. So lässt sich die Lösung über mehrere Jahre rechnen.

Warum mit mir

Ich arbeite selbst mit dem, was ich empfehle. Meine eigene Kreditorenbuchhaltung läuft mit InvoiceInsight, das ich gebaut habe. Die Lösungen weiter unten zeigen, was sich sonst umsetzen lässt.

Strategie und Umsetzung liegen bei derselben Person. Was im Konzept steht, baue ich später selbst, darum steht dort nichts, was sich nicht bauen lässt.

Ich bin an keinen Software- oder KI-Anbieter gebunden. Ob Ihre Fachsoftware genügt, kann ich deshalb sagen, ohne etwas anderes verkaufen zu müssen.

Wie Systeme, Daten und Abläufe in einer grossen Organisation zusammenhängen, habe ich als Enterprise Architect und als Leiter Digitale Transformation der BLS gelernt. An der Berner Fachhochschule führe ich als Co-Leiter und Hauptdozent das CAS Innovation & Business Design und das CAS Transformation & Changemanagement. Dort unterrichte ich, wie neue Angebote entstehen und wie eine Organisation eine Veränderung mitträgt.

03 Fragen

Häufige Fragen.

Können wir KI mit vertraulichen Mandanten- und Kundendaten nutzen?

Ja. Vorher legen wir fest, welche Daten in welchen Dienst dürfen. Massgebend sind der Schutzbedarf der Daten, die Vorgaben aus Gesetz, Vertrag oder Mandat und die Frage, wer beim Anbieter auf die Daten zugreifen kann; ein Rechenzentrum in der Schweiz allein beantwortet sie nicht. Sollen die Daten das Haus nicht verlassen, läuft die KI auf eigener Hardware, oder die Unterlagen werden anonymisiert, bevor ein Modell in der Cloud sie sieht.

Entscheidet die KI über Buchungen oder Zahlungen?

Nein. Sie liest, erfasst, schlägt die Kontierung vor und markiert Abweichungen. Freigeben tut eine Fachperson, und wer was freigegeben hat, bleibt festgehalten.

Funktioniert das mit Bexio?

Ja. Andere Buchhaltungen lassen sich über ihre Schnittstelle anbinden. Ob sich das lohnt, klären wir, bevor gebaut wird.

Lohnt sich das auch für ein kleines Team?

Oft ja, wenn wir klein anfangen: mit einem Ablauf, der Ihr Team heute viel Zeit kostet, etwa dem Rechnungseingang oder der Prüfung der Veranlagungen, geprüft an echten Fällen. Sobald Sie sehen, was er bringt, entscheiden Sie über den nächsten Schritt.

Schulen Sie auch Fachleute aus Treuhand und Finanz?

Ja. Für TREUHAND|SUISSE Sektion Bern habe ich zwei halbtägige KI-Workshops gehalten. In Ihrem Team arbeite ich mit Ihren eigenen Unterlagen und mit den Regeln, die bei Ihnen gelten sollen.

→ Termin

Wo fangen Sie an?

Das klären wir im ersten Gespräch: worum es geht, was ein gutes Ergebnis wäre und ob wir zusammenpassen. 15 oder 45 Minuten, kostenlos, per Teams oder Telefon.

Lieber zuerst allein einschätzen? Zum Selbsttest ↗  – 44 Aussagen, rund 10 bis 15 Minuten, ohne Anmeldung.

Anthony Smith auf einer beleuchteten Treppe

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